Kundenspezifische Produktion von Verdrahtungssystemen

Einführung einer JIT-/JIS - Belieferung

Ausgangslage

Das erfolgreiche Unternehmen aus der Automobilzulieferer-Industrie stellt elektrotechnische Verdrahtungssysteme in mehreren Standorten her. In der Hauptsache werden Teilkomponenten in Serie hergestellt, eine kundenspezifische Belieferung als Systemlieferant wurde bisher noch nicht realisiert. Um sich weitere Wachstumspotentiale zu erhalten und so die "kritische Größe" zu erreichen sollte mit den größeren Marktbegleitern gleichgezogen und das Angebot-Portfolio erweitert werden. Zu diesem Zweck wurde ein Projekt der Daimler AG gewonnen.

Aufgabe

Konzeption einer kundenspezifischen Produktion mit hoher Variantenvielfalt bei vorgegebener Zeitachse und Fahrzeugsequenz. Präsentation der Produktionsstrategie und des Informationsaustausches bei dem Kunden und Umsetzung nach Freigabe. Sicherstellung des Serienanlaufes, Projekthorizont 15 Monate.

Maßnahmen

  • Anpassung der IT-Struktur für den geänderten Datenaustausch mit dem Kunden (FAB, LAB, Feinabrufe, Sequenz).
  • Einführung von Baukastenstrukturen zum Zwecke der Modul-Vorproduktion und Bebuchung von Arbeitsschritten.
  • Einführung von MDE und BDE in der Prozesslandschaft zwecks Monitoring der Abläufe.
  • Erstellen von Notfallplänen für verschiedene Risikolagen.
  • Reduzierung von Arbeitsinhalten in der Montage zur Verkürzung der Anlernkurve.

Erfolge

  • Erfolgreicher Serienanlauf. Bemerkenswert: Die Strategie "Perlenkette" war auch für den Kunden Daimler ein Novum.
  • Reduzierung der Durchlaufzeiten gegenüber anderen Linien um 50%. Übernahme des Template in weiteren Standorten.
  • Aufstieg in die Klasse Systemlieferant, Generierung neuer Projekte wegen vorhandener Referenz.
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