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Insourcing der Metallbearbeitung
Ausgangslage
Das mittelständische Unternehmen ist eine Tochter eines weltweit aufgestellten Stahlkonzerns und produziert Komponenten für die Bahninfrastruktur. Nach der Übernahme aus Privatbesitz sollte das Ergebnis und die Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden. Die Produktion war größtenteils in einem desolaten Zustand, direkte Kostenvergleiche mit Lohnfertigern wiesen Mehrkosten der Eigenfertigung von 50 bis 300% aus.
Aufgabe
Durchleuchtung des Kostenprofils der Eigenfertigung, Unterschiede zur Lohnfertigung, Heben der Inhouse-Aktivitäten auf Wettbewerbsniveau.
Maßnahmen
- Änderung der Bearbeitungsstrategie und Werkzeugauswahl in der Zerspanung.
- Investitionen in den Anlagenpark, Laufzeiterhöhung und Einführung Mehrmaschinenbedienung.
- Erstellung Business Case über MAKE in der Blechbearbeitung (Laser, Nibbeln, Abkanten), Klärung Investitionsvolumen.
- Möglichkeiten digitaler Prozessdarstellung (vom CAD bis zur Werkzeugauswahl und Platzierung) zwecks Einschätzung der Eintrittsbarrieren.
- Überprüfung Kostenkalkulation der verschiedenen Baugruppen in SAP.
Erfolge
- Steigerung OEE um 15% und 20% in den Herstellkosten der Zerspanung.
- Investitionen Anlagen und Vorrichtungen mit einem ROI < 2,5 Jahre.
- Investitionen in Blechbearbeitung mit einem ROI < 3,5 Jahre.
- Neuparametrisierung und Datenpflege für eine realistische Nachkalkulation.
LEISTUNGEN