Verarbeitung & Handel B2C in der Planinsolvenz

Einkauf & Supply Chain
in der Planinsolvenz

Ausgangslage

Das Unternehmen gilt als Technologieführer innerhalb der Branche. Das Mandat wurde im Nov 17 bei laufender Restrukturierung angetreten. Übernahme der Verantwortlichkeit für Produktionsstätten in Deutschland, China und den USA. Das Unternehmen war überschuldet, ferner war kurzfristig eine Illiquidität absehbar. Verhandlungen über einen (teilweisen) Schuldenerlass des Konsortialkredites scheiterten. Im Frühjahr 2018 wurde das Schutzschirmverfahren beantragt.

Aufgabe

Analyse der Produktions - und Belieferungsstrategien innerhalb des Unternehmensverbundes. Ziel war die Erstellung eines Maßnahmenplanes zur Reduzierung der Aufwendungen und Verbesserung der Kundenbelieferung (OTIF). Im Zuge des Schutzschirmverfahrens waren diese Prognosen für das IDWS 6 zu verdichten und eine Belieferung der Lieferanten sicherzustellen bei gleichzeitiger Wahrung einer Mindestliquidität.

Maßnahmen

  • Untersuchungen Make, Corporate or Buy, Festlegung der Produktionsstrategie.
  • De-Investition diverser Fertigungsbereiche, Interessenausgleich und Sozialplan.
  • Suche und Qualifizierung von neuen Lieferanten (Osteuropa, Asien, Nahost).
  • Umstellung auf eine performante e-Commerce-Strategie, nur Distribution in Eigenleistung.
  • Koordination bestehender Lieferanten, Klärung Zahlungsmodalitäten, Absonderungsrechte, Masseforderungsbegründung.
  • Maßnahmen Generierung Cash flow, Bestandsreduzierungen durch Änderung der Absatzprognose-Algorithmen.
  • Aufhebung der projektbezogenen Disposition und neue Parametrisierung in SAP.

Erfolge

  • Reduzierung der Warenbestände um 22%-Punkte.
  • Änderung der Fertigungsverfahren und Produktanforderungen durch Nutzwertanalysen ausgewählter A-Teile.
  • Stabilisierung der Lieferanten-Belieferung in Gänze.
  • Einsparungen im Einkauf von Metallhalbzeug und Normalien von 12% des Beschaffungsvolumens.
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